abgeschlossenes Projekt: Wirtschaft macht Schule

proDresden e.V.
Verein zur Förderung der mittelständischen Wirtschaft in und um Dresden

Zukunftsaussichten

In den nächsten Jahren werden kleine und mittelständische Unternehmen verstärkt Schwierigkeiten haben, geeignete Auszubildende zu finden. Damit setzt ein Wettbewerb um die besten Bewerber ein.

Die demografische Entwicklung spricht gegen ein entspanntes Abwarten: 

  • dramatischer Rückgang der Zahl der Schulabgänger
  • ab 2009 fehlende Absolventen
  • Abwanderungen verstärken den Trend
Entwicklung Schulabgängerzahlen in Dresden
Entwicklung Schulabgängerzahlen in Dresden

Ausbildungsqualität

Unternehmen beklagen die unzureichenden Fähigkeiten der Schulabgänger, so dass sich die Problematik, geeignete Auszubildende zu finden, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ verschärft. 

  • schlechte Grund- und Allgemeinkenntnisse
  • fehlender Praxisbezug
  • unzureichend im internationalen Vergleich

Auswirkungen

  • kein oder schlecht vorgebildeter Mitarbeiter-Nachwuchs
  • ruinöser Wettbewerb um Schulabgänger
  • Nachteile für kleine und mittelständische Unternehmen
  • Kostensteigerungen bei Mitarbeitergewinnung und -qualifizierung

Gegenmaßnahmen

  • offensive Zusammenarbeit von Unternehmen mit Schulen
  • Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in Schulen
  • Formulierung von Anforderungen an Schulabgänger durch die Wirtschaft
  • mehr Praxisnähe für Schüler und Lehrer durch engen Kontakt zu mittelständischen Unternehmen
  • Vermittlung eines positiven Unternehmerbildes

Die Initiative

Eine Partnerschaft von drei bis fünf Unternehmen verschiedener Größe und unterschiedlicher Branchen kooperiert mit einer ausgewählten Mittelschule.

Mögliche Aktionen:

  • Betriebsbesichtigungen mit Lehrern und Schülern
  • Arbeitskreis zwischen Lehrern und Unternehmern zur Verbesserung der Schnittstelle zwischen Schulen und Betrieben
  • Forum zwischen Auszubildenden und Schülern
  • Diskussion über Tätigkeitsanforderungen in Unternehmen
  • Praktika für interessierte Schüler
  • Nutzung des WTH-Unterrichts (Wirtschaft – Technik – Haushalt/Soziales) und anderer Fächer
  • Vorstellung von Berufsbildern zur Berufsorientierung
  • Einbindung der Initiative in die Messe KarriereStart


Dabei wird für jedes Unternehmen ein vertretbarer zeitlicher Aufwand von 10 bis 20 Stunden pro Schuljahr kalkuliert. Durch den Unternehmenspool senkt sich die Belastung für die Einzelunternehmen und zudem wird erreicht, dass unterschiedlichste Profile angeboten werden können.

proDresden e. V. knüpft Partnerschaften und vermittelt geeignete Kooperationsschulen.

Zusammenarbeit der Beteiligten
Zusammenarbeit der Beteiligten

Wirtschaftsstammtisch
Messe Dresden
5. November 2018

Mitgliedertreffen
Zoo Dresden GmbH
10. Dezember 2018
17:00 Uhr