Hoch hinaus im Brandschutz- und Katastrophenzentrum

(Dresden, 11.06.2012) Zum zweiten Mitgliedertreffen 2012 kamen die proDresden-Mitglieder in Dresden-Übigau zusammen: Andreas Rümpel, Amtsleiter des Brandschutz- und Katastrophenzentrums Dresden, hatte sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen: Höhentaugliche Mitglieder durften in den Korb einer fahrbaren Feuerwehrleiter steigen und das Dresden-Panorama aus 30-m-Höhe bewundern. Gemeinsam mit seinem Chef der Leitstelle, Brandoberamtsrat Thomas Mende, verschaffte er nicht nur einen Einblick in die jüngere Vergangenheit der über 150 Jahre alten Dresdner Feuerwehr. Bei einer eindrucksvollen Führung zeigten beide, dass die Feuerwehr in Dresden bestens vorbereitet ist auf Brände, Unfälle oder gar Katastrophen.

Rümpel erklärte den Gästen nicht nur, was ein Dresdner Löschzug ist (nämlich eine eigens entwickelte und bewährte Strategie der Feuerwehr Dresden im Falle eines Brandes), er sprach über die Anforderungen, die an einen Feuerwehrmann gestellt werden, stellte die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren vor und skizzierte die Feuerwehr in Dresden mit ein paar Zahlen: 5 Feuerwachen, ca. 300 Fahrzeuge, etwa 570 Berufsfeuerwehrmänner und 60 Mitarbeiter in der Verwaltung und in Werkstätten, rund 560 Aktive bei den Freiwilligen Feuerwehren, über 35.700 Einsätze 2011.

Bei der Führung durften sich die proDresden-Mitglieder auch Räume ansehen, in denen das Verhalten im Brandfall unter realitätsnahen Bedingungen trainiert wird oder Gerätschaften, an denen regelmäßig die körperliche und geistige Fitness der Feuerwehrmänner überprüft wird.

Abschließend führten Andreas Rümpel und Thomas Mende die Gäste auch in einen sensiblen Raum, in die neue Großleitstelle. Sensibel nicht nur, weil hier (künftig) alle Rettungseinsätze der Landeshauptstadt Dresden und der Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge koordiniert werden sollen, sensibel auch deswegen, weil diese Zentrale seit zwei Jahren zwar fertig ist, wegen fehlender Software aber nicht genutzt werden kann. Die mit der Erstellung der Software beauftragte Firma schaffte es bis dato nicht ein funktionierendes System zu programmieren. Aber weil Mende und Rümpel Optimisten sind, denken sie, dass 2013 die Leitstelle neben dem Führungs- und Lagezentrum für den Katastrophenfall voll arbeitsfähig sein wird. (FM)

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